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Bienengesundheit

Bedeutung der Biene in der Menschheitsgeschichte

Honig ist eines der ältesten Lebensmittel der Menschheit und spielt ebenso wie die Bienen in den Mythen und Religionen eine wichtige Rolle. In Ägypten sah man den Ursprung der Bienen in den Tränen des Sonnengottes Ra; für die Kelten war Met, der Honigwein, das Getränk der Unsterblichkeit; die griechische Mythologie spricht vom Trank der Götter, die Biene ist mit den Göttinnen Demeter und Artemis verbunden; in vielen indianischen Traditionen symbolisiert die Biene die Seele. Die Propheten des Alten Testaments erwähnen den Honig in unterschiedlichen symbolischen Bedeutungen. Nicht zuletzt steht die Biene für das Wort, hebräisch Dbr, das in Dbure steckt, der hebräischen Bezeichnung für Biene. Der Koran spricht vom Honig als der ersten Wohltat, die Gott den Menschen erwiesen habe, und lobt seine heilende Kraft.

Wie ist das mit dem Bienensterben ?

In den letzten Jahrzehnten ist weltweit, besonders in den USA, Europa, dem Mittleren Osten und Japan, ein signifikanter Rückgang der Bienenvölker zu beobachten, der weder durch klimatische Faktoren noch durch einzelne Phänomene wie die Nähe zu Monokulturen oder gentechnisch verändertem Saatgut vollständig zu erklären ist. Die wirtschaftliche Bedeutung der Bienen verdankt sich, weit über den Honig hinaus, der Pflanzenbestäubung zu, deren volkswirtschaftlicher Wert allein für Deutschland mit zwei Millarden Euro beziffert wird.

Abgesehen von Vergiftungen .z.B. durch falsch ausgebrachte oder mangelhaft hergestellte Insektizide (Clothianidin durch "Poncho pro" im Rheintal im Frühjahr 2008 = 11.000 Bienenvölker getötet), leiden unsere Bienen seit ca. 25 Jahren an einer im Zuge der weltweit gelobten Globalisierung aus Asien eingeschleppten Krankheit, der Varroamilbe.

Biene mit Varroamilben

Dieser kleine Parasit macht der Biene das Leben schwer und kann, wenn er von den Imkern nicht bekämpft wird, ganze Völker vernichten. Hier greifen wir Imker ein, denn ohne unsere Hilfe könnten die Völker in freier Natur nicht mehr überleben - leider !

Außerdem leiden die Bienen weltweit unter der Industrialisierung der Landwirtschaft. Monokulturen aus Mais bieten Bienen keine ausgewogene Nahrungsquellen mehr. Die ökologisch wichtigen Randstreifen werden gnadenlos untergepflügt und in Agrarwüsten verwandelt, weil jeder Quadratmeter zur Produktion von Biomasse für Biogas oder Ölfrucht für Brennstoffe verwendet wird.

Maissaat wird mit sog. Beizmitteln gegen Schädlinge (z.B. den Maiswurzelbohrer) behandelt. Die dabei verbauten Insektizide werden nach neusten Erkennissen teilweise durch sog. Guttation als Wassertröpfchen wieder ausgeschieden. Wasser holende Bienen sterben an diesen Ausscheidungen der Pflanzen binnen Minuten. Eine Alternative zur Giftspritze wäre eine nachhaltige Landwirtschaft, die z.B. durch Fruchtwechsel den massiven Gifteinsatz reduzieren könnte.

Hinzu kommt die weltweite Verbreitung von GVOs (gentechnisch veränderten Organismen/Pflanzen), deren veränderte Eiweißketten in den Blütenpollen das empfindliche Verdauungssystem der Bienen schwächen und sie für Krankheiten anfällig machen, welchen sie früher getrotzt haben, wie z.B. Nosema. Zum Glück konnte bisher ein Verbot von GVOs in Deutschland wenigstens teilweise erreicht werden. Laßt uns alle mithelfen, dass das so bleibt und laßt uns dafür kämpfen das GVOs nicht unser Leben zerstören (siehe auch Menüpunkt Philosophie).

Bei all diesen Problemen ist die Politik in der Pflicht, z.B. durch besser durchdachte Förderung, unseren Landwirten Möglichkeiten zu geben mehr im Einklang mit der Natur und somit mit den Bienen zu wirtschaften. Es gibt diese Möglichkeiten - wir müssen sie nur nutzen.

Wir Verbraucher können dies unterstützen, indem wir von unserem demokratischen Wahlrecht Gebrauch machen - sowohl in der Politik, als auch in den Produkten, die wir kaufen.

Die Situation im Donautal

Im Naturpark Obere Donau ist die Lage bis jetzt zum Glück nicht so ernst. Durch die geologischen Besonderheiten und den Naturschutz bieten sich meinen Bienen noch genug Möglichkeiten sich gesund zu ernähren und gesunden, natürlichen Honig zu produzieren. Es gibt keine Felder mit gentechnisch veränderten Pflanzen und die Blütenvielfalt der Wiesen ist an vielen Orten noch so wie sie sein sollte. Doch die Maisfelder der Biogasbauern rücken näher.

Wie ich meine Bienen gesund halte


Ich behandle meine Völker nur mit organischen Säuren, wie sie auch in der Natur vorkommen, gegen die Varroamilbe. Die Behandlung findet stets außerhalb der Blütezeit statt. Ich setze ausschließlich und erfolgreich auf die schonende Behandlung mit Ameisensäure und Oxalsäure (kommt z.B. in Rabarber vor). Diese Stoffe bilden keine Rückstände im Wachs über welche Sie in den Honig gelangen könnten

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